7. Selbständigkeit – 37 Tipps für das erfolgreiche Geld verdienen im Internet

Tipps zum Geld verdienen im InternetIm 6. Tipp der Serie ging es um die Vor- und Nachteile der haupt- und nebenberuflichen Selbständigkeit.

Der heutige Tipp zum Thema Selbständigkeit, wird sich unter anderem mit den Themen der Vorsorge und Versicherung befassen.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen!

Dieser Artikel gehört zur Artikelserie:
37 Tipps für das erfolgreiche Geld verdienen im Internet

Selbständigkeit – Erfolgreich Geld verdienen im Internet

Die Selbständigkeit bedeutet, dass eine wirtschaftliche Tätigkeit ausgeführt wird („selbst“ & „ständig“), die der Selbständige auf eigene Rechnung betreibt.

Neben der eigentlichen Selbständigkeit, ist es gerade für Selbständige wichtig, sich finanziell und gesundheitlich abzusichern. Geschieht die gesetzliche Absicherung als Angestellter Arbeitnehmer meist automatisch, in dem der Angestellte die entsprechenden Beiträge von seinem Bruttogehalt abgezogen bekommt, muss ein selbständiger sich genau überlegen, welche Absicherungen für ihn in Frage kommen und ob diese finanziell überhaupt möglich sind.

Nachfolgend werde ich auf einige Versicherungen und Vorsorgemöglichkeiten für Selbständige eingehen. Dabei handelt es sich aber „nur“ um eine persönliche Aufstellung meinerseits. Welche Versicherungen du hiervon benötigst oder ob noch zusätzliche Versicherungen sinnvoll sind, sollte immer individuell geprüft werden.

Krankenversicherung – Selbständigkeit im Internet

Für Selbständige besteht eine Pflicht, Mitglied einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung* zu sein. Die Beitragshöhe richtet sich hier etwa nach dem Umfang der Tätigkeit (haupt- oder nebenberuflich), der Höhe der Einnahmen, Alter, Vorerkrankungen und ähnliches.

Wie sich der Selbständige schlussendlich entscheidet, also ob er Mitglied einer gesetzlichen- oder privaten Krankenversicherung wird, kann er vollkommen frei und selbst entscheiden. Entscheidet man sich für eine private Krankenversicherung, besteht als hauptberuflich Selbständiger keine Möglichkeit mehr, ohne weiteres in die gesetzliche Krankenversicherung zurückzukehren.

Es sollte bei der Auswahl einer passenden Krankenversicherung somit nicht nur auf die Beitragshöhe geschaut werden, sondern auch auf evtl. Auswirkungen und die Vor- und Nachteile. Empfehlenswert kann in diesem Fall eine Beratung mit einem entsprechenden Fachberater sein oder eine gründliche Recherche im Internet.

Bei der gesetzlichen Krankenversicherung* sind Selbständige des Weiteren auch gleichzeitig pflegeversichert. In einer privaten Krankenversicherung ist diese Absicherung natürlich auch möglich, jedoch kann man sich hier auch für unterschiedliche Anbieter zur Pflegeversicherung entscheiden.

Arbeitslosenversicherung – Selbständigkeit im Internet

Selbständige sind nicht verpflichtet, in eine Arbeitslosenversicherung einzuzahlen, können sich dennoch freiwillig in der Arbeitslosenversicherung versichern.

Der Antrag zur freiwilligen Arbeitslosenversicherung muss bei der Arbeitsagentur vor Ort gestellt werden. Die Voraussetzungen, um die freiwillige Arbeitslosenversicherung in Anspruch nehmen zu können, sind folgende:

  • Antragsstellung innerhalb der ersten 3 Monate der selbständigen Tätigkeit
  • die Tätigkeit muss wöchentlich mehr als 15 Stunden umfassen
  • 24 Monate vor der Selbständigkeit, müssen mindestens 12 Monate lang als Arbeitnehmer Beiträge in die Arbeitslosenversicherung gezahlt oder mindestens 1 Tag Arbeitslosengeld I bezogen worden sein
  • die Selbständigkeit wird unmittelbar im Anschluss an die Pflichtversicherung gestartet

Einen interessanten Praxisleitfaden zur Arbeitslosenversicherung, kannst du dir auf akademie.de ansehen und durchlesen.

Altersvorsorge – Selbständigkeit im Internet

In der Regel sind Selbständige nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert. Eine Versicherungspflicht besteht nur für bestimmte Berufsgruppen wie z. B. für Handwerker, Lehrer und so weiter. Eine genaue Auflistung mit den Berufsgruppen, die als Selbständige in der Rentenversicherung pflichtversichert sind, findest du im § 2 des Sozialgesetzbuches (VI).

Alle die somit nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind, können die freiwillige gesetzliche Rentenversicherung, innerhalb von fünf Jahren nach Aufnahme der Selbständigkeit, beantragen. Dabei sei auch gesagt, je früher man für das Alter vorsorgt, desto besser.

Denn in jungen Jahren, kann bereits mit geringen monatlichen Zahlungen, im Alter eine gute Altersvorsorge erzielt werden. Beginnt man mit der Altersvorsorge erst im späten Alter, müssen für das selbe Ergebnis, deutlich höhere monatliche Beiträge gezahlt werden.

Alternativ zur gesetzlichen Rentenversicherung, ist es heutzutage auch sinnvoll, sich um eine private Altersvorsorge* zu bemühen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob man Angestellter oder Selbständiger ist. Als Selbständiger ist eine private Altersvorsorge aber um so wichtiger.

Berufsunfähigkeitsversicherung – Selbständigkeit im Internet

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung* dient zur Absicherung, wenn der ausgeübte Beruf nicht mehr ausgeführt werden kann. In solch einem Fall, erhält man von der Berufsunfähigkeitsversicherung eine monatliche Rente.

Dabei ist der Anspruch auf die Berufsunfähigkeitsversicherung in den Verträgen so geregelt, dass erst ab einem bestimmten Grad der Berufsunfähigkeit, eine Rente aus der Berufsunfähigkeitsversicherung gezahlt wird.

Die monatlichen Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung, richten sich dabei z. B. nach der Höhe der festgelegten Rente, dem ausgeübten Beruf oder dem Beginn bzw. dem Alter.

In diesem Zusammenhang sei vielleicht noch die gesetzliche Rente wegen Erwerbsminderung zu erwähnen. Der größte Unterschied zwischen der Berufsunfähigkeitsversicherung und der gesetzlichen Rente wegen Erwerbsminderung besteht darin, dass die Rente wegen Erwerbsminderung nur dann gezahlt wird, wenn überhaupt keine Tätigkeit mehr ausgeübt werden kann.

Außerdem müssen innerhalb der letzten 5 Jahre vor Eintritt der Erwerbsminderung, für mindestens 36 Monate Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt worden sein.

Unfallversicherung – Selbständigkeit im Internet

Jeder Selbständige muss sich bei der zuständigen Berufsgenossenschaft melden, denn diese ist für die gesetzliche Unfallversicherung zuständig.

Ob eine Versicherungspflicht für die Selbständigkeit besteht, muss mit der für deinen Bereich zuständigen Berufsgenossenschaft abgeklärt werden. In jedem Fall besteht eine Versicherungspflicht, sobald Mitarbeiter beschäftigt werden. Eine Übersicht mit den zuständigen Berufsgenossenschaften findest du hier.

Sollte keine Versicherungspflicht bei der Berufsgenossenschaft bestehen, kann man sich alternativ auch freiwillig bei Berufsgenossenschaft versichern und ist somit gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten abgesichert. Zusätzlich würde in diesem Fall natürlich auch eine private Unfallversicherung* in Frage kommen.

Betriebliche Versicherungen – Selbständigkeit im Internet

Neben den bereits angesprochenen Vorsorgemöglichkeiten und Versicherungen, gilt es natürlich gerade für Selbständige und Unternehmer, auch die unternehmerischen Risiken abzusichern. Man spricht hier auch von den sogenannten Gewerbeversicherungen*.

Bei den Gewerbeversicherungen ist es wichtig, die relevanten Risiken seines Unternehmens zu kennen. Denn wenn hier ein Schadensfall eintritt, kann dies im schlimmsten Fall zur Insolvenz führen und bedeutet somit, dass die Existenz als selbständiger bedroht sein kann. Jeder Selbständige muss also individuell entscheiden, auf welche Versicherungen er nicht verzichten kann und welche Versicherungen nicht unbedingt notwendig sind.

Unverzichtbare betriebliche Versicherungen könnten beispielsweise sein:

Betriebshaftpflichtversicherung

Die Betriebshaftpflichtversicherung deckt gesetzliche Schadensersatzansprüche gegenüber Dritten wie z. B. Kunden oder Lieferanten ab.

Berufshaftpflichtversicherung

Eine Berufshaftpflichtversicherung deckt für bestimmte Berufe bzw. Dienstleistungsunternehmen unter anderem mögliche Fehlberatungen ab, durch die Vermögensschäden zustande gekommen sind.

Vermögensschadenhaftpflichtversicherung

Mit der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung werden wie bei der Berufshaftpflichtversicherung beispielsweise Fehlberatungen abgesichert, die unter Umständen Vermögensschäden zur Folge haben. Im Gegensatz zur Berufshaftpflichtversicherung, steht die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für alle Personen und Firmen zur Verfügung.

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Fazit

Jeder Selbständige und Unternehmer muss individuell für sich entscheiden, welche Vorsorge er betreibt und wie er sich absichern möchte.

In solch einem Fall, ist es natürlich sinnvoll, die möglichen Risiken und deren Auswirkungen in Betracht zu ziehen. Absicherungen, die eine Existenz im Fall „X“ sichern, sollten auf jeden Fall geprüft werden.

Die oben genannten Vorsorgemöglichkeiten und Versicherungen sind dabei keineswegs verpflichtend. Hierbei handelt es sich wirklich nur um einige Beispiele, die für den ein oder anderen interessant sein können.

Im 8. Tipp geht es um das erfolgreiche Geld verdienen sowie die Vor- und Nachteile im Internet.

Kommentare(6)
  1. Stephan 11. November 2015
    • Sven 12. November 2015
  2. Thomas 26. Januar 2016
    • Sven 13. Februar 2016
  3. Franka 29. Februar 2016
    • Sven 5. März 2016

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