4. Das Gewerbe – 37 Tipps für das erfolgreiche Geld verdienen im Internet

Tipps zum Geld verdienen im InternetIm 3. Tipp dieser Serie, ging es darum, sein Hobby zum Beruf zu machen. Vor allem aber um die Vor- und Nachteile dieser beruflichen Veränderung sowie dessen Gefahren.

Mit dem heutigen Tipp, erhältst du einige interessante Informationen zu dem Begriff „Gewerbe“.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen!

Dieser Artikel gehört zur Artikelserie:
37 Tipps für das erfolgreiche Geld verdienen im Internet

Das Gewerbe – Erfolgreich Geld verdienen im Internet

Jeder der sich im Internet selbständig machen möchte, sei es haupt- oder nebenberuflich, ist dazu verpflichtet ein Gewerbe anzumelden.

Doch wann spricht man überhaupt von einem Gewerbe? Hier die Antwort:

Ein Gewerbe wird als dieses bezeichnet, wenn eine wirtschaftliche Tätigkeit ausgeübt wird, die auf Dauer unter eigener Verantwortung sowie auf eigene Rechnung angelegt ist und die Absicht hat, Gewinn zu erzielen.

Weitere Informationen zur Begriffsdefinition, findest du unter anderem auf juraforum.de.

Gewerbe anmelden ja oder nein?

Sobald du eine Tätigkeit ausübst, die alle oben genannten Punkte erfüllt, bist du verpflichtet ein Gewerbe anzumelden.

Dabei spielt es keine Rolle, ob du die Tätigkeit hauptberuflich oder nebenberuflich ausführst. Auch die Rechtsform sagt nichts darüber aus, ob du zur einer Gewerbeanmeldung verpflichtet bist oder nicht.

Ausgenommen von einer Gewerbeanmeldung sind Freiberufler oder Selbständige in der Landwirtschaft.

Vor allem gibt es aber gerade viele Blogger, die nicht wissen, wann sie ein Gewerbe anmelden sollten. Das liegt daran, dass viele Blogs aus einem Hobby heraus entstehen. Es irgendwann jedoch, auch zu den ersten „regelmäßigen“ Einnahmen kommt.

Auf das Thema Gewerbe und Bloggen bin ich bereits in einem anderen Artikel ausführlich eingegangen.

Unterlagen und Kosten bei der Gewerbeanmeldung

Die Gewerbeanmeldung kannst du bei deinem zuständigen Gewerbeamt durchführen. Bei modernen Stadtverwaltungen ist eine Gewerbeanmeldung mittlerweile sogar über das Internet möglich.

Damit bei der Gewerbeanmeldung nicht schief geht, benötigst du einen gültigen Personalausweis oder Reisepass.

Je nach Art des Gewerbes evtl. sogar ein polizeiliches Führungszeugnis und mehr.

Bei der Anmeldung eines Gewerbes fallen je nach Stadt, zur Zeit Kosten zwischen 15 € und 60 € an.

Was folgt auf die Gewerbeanmeldung?

Sobald du dein Gewerbe auf dem Gewerbeamt angemeldet hast, informiert das Gewerbeamt folgende Behörden darüber:

  • Finanzamt
  • Amtsgericht
  • Berufsgenossenschaft
  • Industrie- und Handelskammer (IHK)
  • Handwerkskammer (HWK)
  • Gewerbeaufsicht

Mit der Gewerbeanmeldung wirst du automatisch Pflichtmitglied bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK). Von dieser erhältst du in den nächsten Wochen ein Formular, in das du deine voraussichtlichen Umsätze eintragen musst.

Erzielst du als Existenzgründer in den ersten 2 Jahren einen Jahresgewinn von unter 25.000 Euro, wirst du von den Beiträgen befreit. Das gleiche gilt für Kleinbetriebe mit einem Jahresgewinn von unter derzeit 5.200 €.

Die nächste Behörde von der du Post erhältst, ist das Finanzamt. Dieses sendet dir einen Fragebogen zu, in dem du Fragen zu deiner selbständigen Tätigkeit beantworten musst (Allgemeine Angaben, voraussichtlicher Umsatz/Gewinn, Art der Gewinnermittlung etc.).

Die passende Rechtsform wählen

Die Rechtsform eines Unternehmens ist in aller Regel frei wählbar. Jedoch sind an verschiedene Rechtsformen auch bestimmte Voraussetzungen gebunden, die nicht jeder Gründer erfüllen kann.

So unterscheidet man zwischen den Ein-Personen-Gründungen, den Personengesellschaften und den Kapitalgesellschaften:

Ein-Personen-Gründungen:
(Eine Einzelperson reicht aus)

  • Einzelunternehmer
  • Ein-Personen-GmbH
  • UG (haftungsbeschränkt)
  • Ein-Personen-AG

Personengesellschaften:
(Für die Gründung sind mind. 2 Personen erforderlich)

  • Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR)
  • Kommanditgesellschaft (KG)
  • Offene Handelsgesellschaft (OHG)
  • Partnerschaftsgesellschaft (PartG)
  • Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Haftung (PartG mbB)
  • GmbH & Co. KG

Kapitalgesellschaft:
(Für die Gründung ist ein Mindestkapital notwendig sowie bei der AG, zusätzlich weitere Personen)

  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
  • UG (haftungsbeschränkt)
  • Kleine Aktiengesellschaft (AG)

Weitere Informationen und Einzelheiten zu den einzelnen Rechtsformen kannst du hier nachlesen.

Fazit

Für viele Gründer ist die Gewerbeanmeldung erst einmal ein Brief mit sieben Siegeln. Dabei ist diese die Voraussetzung, um seine selbständige Tätigkeit überhaupt ausüben zu dürfen.

Besonders wichtig ist neben der Gewerbeanmeldung auf dem Gewerbeamt, auch der Kontakt zu den anderen Behörden. Behalte also immer im Auge, dass auch wirklich alle wichtigen Behörden über deine Gründung bescheid wissen, damit im Nachhinein nichts mehr schief gehen kann.

Im 5. Tipp geht es um die Existenzgründung. Vor allem darum, was du dabei beachtet solltest und wie du am besten vorgehst.

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