DayTrading für Anfänger – Gastartikel von Matthias

Heute veröffentliche ich einen sehr interessanten und lesenswerten Gastartikel von Matthias, zum Thema „DayTrading„.

Viel Spaß beim lesen!

Geld verdienen mit DayTradingDayTrading für Anfänger

DayTrading ist ja normalerweise für Anfänger nicht gerade geeignet. Das kommt dadurch, dass man beim DayTrading für gewöhnlich auf große Hebel setzt und dafür bevorzugt CFD Broker verwendet.

Große Hebel, wie z.B. ein 200er Hebel, bedeuten, dass der eingesetzte Betrag ganz einfach vom Broker vervielfacht wird und dann somit kleine Veränderungen im Kurs, große Bedeutung für euch haben können. Auf diese Weise kann man natürlich schnell große Gewinne erzielen, allerdings kann der eingesetzte Betrag auch rasch zur Gänze aufgebraucht sein.

Wenn man also mit dem DayTrading anfangen möchte, dann sollte man dies mit Vorsicht tun. Am besten funktioniert das normalerweise mit einem Demokonto, in welchem man mit Spielgeld einfach einmal nach Herzenslust ausprobieren und seine Strategien testen kann.

Das ist wichtig, um sich mit den Eigenheiten des DayTradings vertraut zu machen und ein Gespür für die Systematik zu entwickeln. Doch Vorsicht: Auch bei den Demokonten gibt es wichtige Unterschiede.

Bei der Wahl eines Demokontos sollte man vor allem darauf achten, dass es auch wirklich auf Dauer kostenlos ist und es nicht nach einer gewissen Zeit in ein Echtgeldkonto umgewandelt wird und man dann etwas zu bezahlen hat.

Der nächste Punkt, der für ein DayTrading Demokonto essentiell sein sollte ist, dass auch tatsächlich die echten Live-Börsenkurse verwendet werden. Nur so ist gewährleistet, dass die durchgeführten Trades auch wirklich Aussagekraft besitzen.

Zu guter Letzt sollten unbedingt auch die anfallenden Gebühren des Brokers berücksichtigt werden. Viele Anbieter verzichten nämlich darauf ihre Gebühren im Demokonto zu verrechnen, weil dadurch der Eindruck von leichteren Gewinnen erzielt wird.

Damit soll der User des Demokontos dazu verleitet werden rasch auf den Handel mit echtem Geld umzusteigen. Hier erlebt er dann aber durch die anfallenden Gebühren oftmals eine böse Überraschung.

Ein sehr gutes DayTrading Demokonto, welches alle genannten Anforderungen erfüllt, wird übrigens hier vorgestellt: http://www.maennerwelt.info/day-trading-demokonto/

Gefahren des CFD Handels

Dass das eingesetzte Kapital beim DayTrading mit CFDs sehr rasch weg sein kann, dürfte wohl jedem klar sein, doch gibt es dabei noch mehr zu beachten. Denn unter gewissen Umständen besteht auch die Gefahr, dass man sogar mehr verliert, als man an Kapital zum Trading zur Verfügung hatte.

Im Normalfall kommt es, sobald sich das zur Verfügung stehende Kapital, aufgrund eines sich entgegen der eröffneten Position entwickelnden Kurses, dem Ende zuneigt, zu einem sogenannten „Margin-Call“, wobei man hier die Möglichkeit hat noch einmal Geld nachzuzahlen, um die Position offen zu halten.

Tut man das nicht, so wird die Position vom System automatisch geschlossen noch bevor das gesamte Kapital aufgebraucht ist. Geht das Sinken bzw. Steigen entgegen der eröffneten Position aber sehr rasch vonstatten, so kann es passieren, dass dieser Automatismus zu langsam greift und die Position erst zu spät, sogar nachdem Aufbrauchen des gesamten Kapitals, geschlossen wird.

Ist das der Fall, so hat man sozusagen Schulden beim Broker, die bezahlt werden müssen. Dies versteht man allgemein unter „Nachschusspflicht“.

Aus diesem Grund sollte man natürlich bei jedem Eröffnen einer Position sofort Limits setzen, also die Werte für einen Stopp im Verlustfall und im Gewinnfall. Das allein schützt allerdings noch nicht vor einem zu schnell steigenden oder fallenden Kurs, da auch in diesem Fall das gleiche Phänomen auftreten kann.

Um dem aber nun erfolgreich aus dem Wege zu gehen, bieten renommierte CFD Broker normalerweise die Option „Garantierter Stopp“ an. Diese kann man auswählen, wenn man eine Position eröffnet. Das kostet zwar normalerweise eine kleine Gebühr, befreit aber von der Sorge, dass man mehr verlieren könnte als einem lieb ist.

Denn je nachdem wie schnell der Kurs abstürzt oder steigt (entgegen der eröffneten Position), können das nicht nur ein paar wenige Euro sein, sondern bedingt durch die großen Hebel und abhängig vom eingesetzten Betrag, auch einige hunderte oder gar tausende Euro.

Mit den besten Wünschen
Euer Matthias

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