Geld verdienen mit Google AdSense-Anzeigen

Die Einnahmequelle Google Adsense ist für mich eine der einfachsten und schnellsten Möglichkeiten, um mit seinem Internetblog, das erste Geld verdienen zu können. Erfolgreich funktioniert das, wenn Anzeigen optimal gestaltet werden und „unauffällig“ im Blog positioniert sind.

Das Stammleser eines Blogs oder neue Leser es nicht mögen, überall Werbung zu sehen, kann sich wohl jeder vorstellen. Hier bietet Google mit seinen AdSense-Anzeigen schöne und vielseitige Lösungen. Denn jede Anzeige kann farblich individuell gestaltet und dem Blog-Design angepasst werden.  Google bietet dir hierfür alle gängigen Anzeige-Formate, die üblicherweise verwendet werden. Gleich dazu mehr!

Geld verdienen mit Google AdSense-Anzeigen – los gehts!

Um Google AdSense-Anzeigen in deinem Blog einsetzen zu können, musst du zuerst bei Google einen Antrag stellen und auf die Freischaltung deines Kontos warten.

Und so gehts:

  1. Auf die Seite von Google AdSense gehen und anschließend mit einem bereits bestehenden G-Mail-Konto anmelden oder ein neues anlegen.
  2. Bei URL und primäre Sprache der Website, wird die Website angegeben, die hauptsächlich für die Anzeigenschaltung genutzt werden soll.
    Später können jederzeit noch weitere Webseiten hinzugefügt werden.
  3. Jetzt muss nur noch die Anschrift eingetragen werden und der Antrag kann abgesendet werden.
  4. Nach Prüfung des Antrags, sendet Google dir die Freischaltung zu.

Nun ist das erste Hindernis überwunden und es kann mit der Gestaltung und Einbindung der Google AdSense-Anzeigen begonnen werden:

  1. Bei der ersten Anmeldung auf der Google AdSense Oberfläche, müssen vorab noch die AGB´s akzepiert werden
  2. Unter dem Punkt „Meine Anzeigen“ und „Neuer Anzeigeblock“ kann die erste anzeige erstellt werden
  3. Google bietet alle bekannten Anzeige-Formate an, die je nach Bedarf auch farblich gestaltet werden können

    Google AdSense-Anzeigen gestalten

    Google AdSense-Anzeigen gestalten

  4. Ist die Anzeige fertig bearbeitet, wird ein Code-„Schnipsel“ erzeugt, der in den Blog eingebunden werden muss

Nicht wundern! Bevor die Anzeige freigegeben wird, ist an Stelle der Google AdSense-Anzeige nur ein leerer Platzhalter zu sehen. Sobald Google die Website geprüft hat, erscheint dort auch die erstellte Anzeige.

AdSense-Anzeigen optimieren

Wie ich oben schon kurz erwähnt hatte, ist es nicht gerade Leserfreundlich, Anzeigen so zu platzieren, dass Leser sich gestört fühlen. Deswegen sollten die Gestaltungsmöglichkeiten von Google ausgeschöpft werden, um eher „unauffällige“ aber dennoch zielführende Anzeigen zu gestalten.

Es kommt selten vor, dass AdSense-Anzeigen als Haupteinnahmequelle genutzt werden. Denn nur wenn auf eine Anzeige geklickt wird, verdient der Blogger Geld.
Wir reden hier auch nicht von Euro´s, sondern von Beträgen im Cent-Bereich. Doch natürlich können auch hiermit – je nach Besucherstrom, am Ende des Monats, einige Euro´s zusammen kommen.

Um das bestmögliche aus jeder Anzeige heraus zu holen, spielt natürlich das Layout/Design, der Anzeigetyp- sowie die Größe und die Platzierung der Anzeige eine wichtige Rolle.

Anzeigetyp- sowie Größe

Es gibt verschiedene Anzeige-Formate, die sich in den Blog einbinden lassen. So können das die klassischen Textanzeigen sein, Display-Anzeigen oder auch Video- und Handyanzeigen.

Als Formate können beispielsweise 300 x 250 (Medium Rectangle), 336 x 280 (Large Rectangle), 728 x 90 (Leaderboard), 160 x 600 (Wide Skyscraper) und noch so einige mehr, ausgewählt werden.

Layout/Design anpassen (Blending)

Wie oben schon kurz angesprochen, kann jede Anzeige farblich individuell gestaltet werden – was aber nur bei den Textanzeigen möglich ist.

Geld verdienen mit Google Adsense

Google AdSense-Anzeigen gestalten

Anzeigenpositionierung

Die „perfekte“ Positionierung einer Google AdSense-Anzeige gibt es wohl leider nicht. Auf der einen Seite muss die Anzeige sichtbar positioniert werden, damit die Leser drauf klicken (denn nur so gibt es Geld). Und auf der anderen Seite sollte die Anzeigen-Position, die Leser nicht stören.

Es muss also ein Mittelweg her. Google hält folgende Positionierungen für empfehlenswert:

Google Adsense-Anzeigen

Google Adsense-Anzeigen positionieren

Wie zu erkennen ist, sind die Anzeigen – wie Google sie vorschlägt, entweder direkt unter der Überschrift bzw. im oberen Teil der Seite oder ca. in der Mitte der Seite platziert. So sind sie im direkten Blickfeld des Lesers platziert – was Vor- oder Nachteile haben kann.

Möchte man mehr als eine AdSense-Anzeige auf einer Seite einbinden, würde ich aus persönlicher Erfahrung zu Textanzeigen tendieren.
Display- oder Videoanzeigen werden in der Regel eher als störend empfunden.

Des Weiteren dürfen laut aktuellen Google-Richtlinien maximal 3 AdSense-Anzeigen (Link-Blöcke, Display- oder Videoanzeigen) innerhalb einer Seite platziert werden.

Kriterien für den Klickpreis

Die Google AdSense-Anzeigen fallen unter die Kategorie der Pay per Click-Werbung.

Das heißt: Nur wenn ein Leser auf die Anzeige klickt, erhält der Blogger auch Geld.
Der CPC (Cost per Click) – auf deutsch „Kosten pro Klick“, richtet sich nach den Keywords, die auf einer Website vorkommen.
So hängt der Klickpreis stark von den vorhandenen Werbekunden ab, die für diese Sparte von Keywords über Google ihre Werbung schalten.

Um herauszufinden, auf welche Höhe sich die Klickpreise für bestimmte Keywords belaufen, gibt es den Keyword-Planer von Google. Hier lässt sich vorab ungefähr abschätzen, welche Klickpreise die AdSense-Anzeigen auf dem Blog einbringen werden.

Nicht alle Anzeigen sind gut für den Blog

Da der Blogger nicht entscheiden kann, welche Anzeigen Google auf dem Blog anzeigt, ist es ratsam, vorab bestimmte Themen wie Pornografie etc. auszuschließen.
Wie der Adsense-Filter eingestellt werden kann, hat Cujo von der Webmaster-Zentrale sehr schön beschrieben.

Anzeigen nach Keywords

Das schöne an Google AdSense ist die automatische Anzeigenschaltung.
Das heißt: Google AdSense durchsucht genau die Seite nach „relevanten“ Keywords, auf der die Anzeige geschaltet wird. Google passt dann seine Werbung automatisch dem Seiteninhalt an.

Welchen Bereich Google nach Keywords durchsuchen soll, kann mit den Tags <!– google_ad_section_start –> und <!– google_ad_section_end –> festgelegt werden.

Für all diejenigen, die sich hierbei schwer tun, die Tags manuell einzubauen, gibt es das für mich derzeit beste SEO-Plugin „wpSEO„. Dieses legt die Tags automatisch fest und ist somit eine echte Hilfe. Natürlich können diese Einstellungen je nach Bedarf optimiert bzw. geändert werden.


WordPress SEO Plugin

Wissenswertes, um mit Google AdSense Geld zu verdienen

  • Google platziert die lukrativsten Anzeigen immer an erster Stelle
  • Textanzeigen bringen erfahrungsgemäß mehr Einnahmen
  • NIEMALS selbst auf eine AdSense-Anzeige klicken um die Einnahmen zu steigern (sonst droht eine Sperre)
  • Benutzerdefinierte Channels können helfen, die Einnahmen einer jeden Anzeige genau zu bestimmen (lohnt sich die Anzeige oder nicht)


Fazit

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Artikel zum Thema „Geld verdienen mit Google AdSense“, so einige hilfreiche Informationen liefern.

Natürlich muss auf meine Anregungen bzw. Tipps aus eigener Erfahrung keine Rücksicht genommen werden. Es gibt einige Vorgehensweisen, die zum Erfolg führen können.

Das wichtigste bei den AdSense-Anzeigen ist aber, ausprobieren, ausprobieren und nochmals ausprobieren! Nur so kann festgestellt werden, welche Anzeigen für den eigenen Blog am lukrativsten sind.

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