Was ist Webhosting und was solltest du beachten?

Bevor man mit einem Blog im Internet Geld verdienen kann, muss man sich Gedanken machen, über welchen Hosting-Anbieter man seine Webseite bzw. seinen Blog, den Besuchern zur Verfügung stellen will.

Da der Begriff Webhosting oder Provider für viele am Anfang etwas schwierig zu verstehen ist, möchte ich im heutigen Artikel eine kleine Begriffserklärung machen.


Was ist Webhosting / ein Provider ?

Damit du deinen Blog online stellen kannst, benötigst du einen Server, der deine Daten bzw. deine Blog online stellt.

Sprich, du speicherst Daten auf einem Webserver, der diese wiederum den Internetnutzern zur Verfügung stellt. Oft spricht man hier auch vom sogenannten „Webspace“.

Unter Provider wird der Anbieter verstanden, der dir diesen Server bereitstellt.


Was sollte ich beim Webhosting beachten?

Eins kann ich schon einmal vorwegnehmen. Ein guter „Webspace“ kostet Geld!

Das „schöne“ hieran ist, du bekommst diesen schon für unter 10 Euro im Monat. Es geht sogar zum Teil nur in die 4-5 Euro.
In der Regel handelt es sich hierbei immer um kleine Pakete, die verschiedene Angebote enthalten.

Wenn du einen Blog betreiben möchtest solltest du darauf achten, dass dein Webhoster bzw. dein Paket folgende Punkte bereitsstellt:

  • Domain: Eine Domain ist die Internet-Adresse (URL), unter der dein Blog erreichbar sein wird. Bei mir ist das blogge4geld.de. Bei den meisten Anbietern ist mindesten´s eine Domain inklusive.
    Das heißt, du kannst genau eine Internet-Adresse reservieren. Hast du vor, mehrere Blog´s zu betreiben, dann solltest du darauf achten, dass mehr als eine Domain inklusive ist.
  • Subdomain: Das ist eine Unterdomain, die von deiner Hauptdomain abhängig ist.
    Beispiel:
    Hauptdomain = blogge4geld.de, Subdomain = hilfe.blogge4geld.de.
    Hier ist die Frage, ob du Subdomain´s benötigst. In der Regel sind diese aber schon ausreichend in den zu buchenden Paketen enthalten.
  • Speicherplatz: Der Speicherplatz ist quasi die Festplatte auf dem Server, die dir zur Verfügung steht um deine Daten online zu stellen.Ich persönlich sage, mindestens 5 – 10 GB können es ruhig sein. Bei den meisten Providern erhältst du schon gar keine Pakete mehr unter 10 GB.
  • Traffic: Mit dem Traffic wird der Datenverkehr bezeichnet, der zwischen dem Internet und dem Server stattfindet.
    Das heißt, je mehr Besucher du auf deinem Blog hast, destso höher wird dein Traffic sein. Bei vielen Providern gibt es sogar schon in den kleinsten Paketen eine Traffic-Flat. Ansonsten kannst du mit mindesten´s 10 GB nicht´s falsch machen.
  • E-Mail-Postfächer: Wie du sicherlich schon entnehmen kannst, geht es hier um die E-Mail-Postfächer/E-Mail-Adressen, die du für deinen Blog anlegen kannst. Hier musst du einfach schauen, wie viele du benötigst.
  • Datenbank: Hier werden deine ganzen Artikel, Plugin´s etc. gespeichert bzw. gelistet.Um z. B. WordPress nutzen zu können, benötigst du mind. 1 MySQL-Datenbank.
  • Programmiersprachen:  Jedes Content Management System verwendet unterschiedliche Programmiersprachen. Das können unter anderem PHP, Ruby, Perl etc. sein. Schaue hier, welche du benötigst und ob diese beim Provider bzw. Hoster vorhanden ist.
  • htacces-Datei: Dies ist eine Datei, die unbedingt vorhanden sein sollte!
    Einfach gesagt, bietet diese Datei eine Art Schutz, gegen ungwollten Zugriff.Außerdem können viele Plugin´s erst gar nicht ohne diese Datei.
  • Datensicherung/Backup: Viele Provider machen regelmäßige Datensicherungen bzw. Backup´s von den Daten, die du bei ihnen auf dem Server liegen hast.
    Es ist absolut empfehlenswert, dass du dir einen Anbieter raussucht, der diesen Service anbietet.
  • Support/Hilfe: Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der Support bzw. die Hilfe des Provider´s richtig wertvoll sein kann.Oftmals kann man den Paketen auch entnehmen, wie schnell man auf eine Frage eine Antwort enthält.
    Wichtig soll hier aber sein, dass der Provider überhaupt sowas wie Support bzw. Hilfe anbietet.


Fazit

Bei der Auswahl eines passenden Hoster/Provider solltest du dir defintiv Zeit nehmen und nichts überstürtzen. Eine kleine Hilfe findest du auf webhostlist.de. Hier kannst du dir  Bewertungen zu einzelnen Hostern/Providern ansehen und auch Erfahrungsberichte lesen.

Es muss nicht gleich das beste und teuerste Paket sein. Fange klein an. Sollte irgendwann beispielsweise der Speicherplatz nicht mehr reichen, kannst du immer noch ein „besseres“ Paket auswählen.

Hast du auch noch Tipp´s? Dann lass es uns doch wissen :-)!

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